LH Wallner traf sich in Tschagguns mit Mitgliedern der WIGE Montafon

Die jüngste Auflage der "Treffpunkt Landeshauptmann"-Reihe fand am Donnerstag (24. April) in der Volksschule Tschagguns statt. Die Mitglieder der Wirtschaftsgemeinschaft (WIGE) Montafon waren von Landeshauptmann Markus Wallner und den beiden WIGE-Obmännern Harald Rudigier und Christof van Dellen eingeladen worden, um über Standortfragen und andere wichtige Zukunftsthemen zu diskutieren. "Der direkte Kontakt mit den Menschen ist mir ein persönliches Anliegen, denn nur so kann das gegenseitige Verständnis gestärkt werden", bekräftigt Landeshauptmann Wallner.

Ein entscheidender Faktor wenn es darum geht, die Lebensqualität des ländlichen Raumes nachhaltig abzusichern, ist die wirtschaftliche Entwicklung. Das betonte Landeshauptmann Wallner im Gespräch mit den Vertretern der WIGE Montafon. "Aufgabe des Landes ist es, gute Rahmenbedingungen zu schaffen, von denen die Wirtschaft profitieren kann. Aber es braucht auch engagierte Menschen vor Ort, die sich mit ihrem Lebensraum identifizieren und bereit sind, Verantwortung für die Gemeinschaft zu übernehmen", so Wallner. Die WIGE Montafon als Vereinigung von Wirtschaftstreibenden aus der ganzen Region sei so ein Beispiel für zukunftsorientierte Zusammenarbeit, hielt der Landeshauptmann fest: "Ich danke allen Mitgliedern der Wirtschaftsgemeinschaft für ihr ehrenamtliches Engagement, mit dem sie sich für die Förderung der Standortattraktivität und somit auch für den Erhalt von Arbeitsplätzen und Lehrstellen im Montafon einsetzen."

Investitionen in die Zukunft
Große Bedeutung für eine weiterhin erfolgreiche wirtschaftliche Positionierung des Montafons haben nicht zuletzt die Sparten Energie und Tourismus. In beiden Bereichen investiere das Land gemeinsam mit seinen Partnern vor Ort in die Zukunftsfähigkeit der Region und des Landes, erklärte Wallner. So stehe etwa der Baubeginn des Pumpspeicherkraftwerks Obervermunt II kurz bevor, mit dem sich das Land klar zur Energieautonomie und zu erneuerbaren Energien bekenne. Vom Investitionsvolumen in Höhe von rund 600 Millionen Euro sollen rund zwei Drittel an heimische Firmen vergeben werden. "Damit werden Arbeitsplätze gesichert und die Wertschöpfung bleibt in der Region", betonte Wallner. Auch im Tourismus seien die Weichen gestellt, um das vorhandene Potential noch stärker auszuschöpfen. "Eine wichtige Voraussetzung dafür ist eine qualitativ hochwertige Ausbildung, damit auch in Zukunft qualifizierte Fachkräfte zur Verfügung stehen", führte Wallner aus.